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Jungfauen als Lockvögel
#1
·        Unter jungen europäischen Muslimen beträgt die Zustimmung zu Selbstmordanschlägen: 22 Prozent in Deutschland, 29 Prozent in Spanien, 35 Prozent in Großbritannien und 42 Prozent in Frankreich, laut einer Pew-Umfrage. In Großbritannien hat einer von fünf Muslimen Sympathien für das Kalifat. Heutzutage gehen mehr britische Muslime zum IS als zur britischen Armee.
·        In den Niederlanden brachte eine Umfrage zutage, dass 80 Prozent der dort lebenden Türken "nichts Falsches" am IS sehen.
·        Auch wenn diese Umfragen und Studien mit Vorsicht behandelt werden müssen, zeigen sie doch alle eine tiefe und starke "Grauzone", die den islamischen Dschihad in Europa und dem Nahen Osten nährt. Wir sprechen hier von Millionen von Muslimen, die Sympathien, Verständnis und Nähe gegenüber der Ideologie und den Zielen des IS zeigen.
·        Wie viele Muslime in Europas großer "Grauzone" werden mit dem IS-Virus infiziert werden? Von der Antwort könnte unsere Zukunft abhängen.
Quelle: Gatestone Institute, NY USA



In den 1970er und 80er Jahren wurde Europa von einem Krieg terrorisiert, zu denen bewaffnete kommunistische Gruppen wie Baader/Meinhof in Deutschland oder die Roten Brigaden in Italien ausgerufen hatten. Terroristen schienen dazu entschlossen zu sein, die Demokratie und den Kapitalismus zu unterminieren. Sie verübten Anschläge auf Dutzende von Journalisten, Staatsbeamte, Professoren, Ökonomen und Politiker; in Italien entführten und töteten sie 1978 sogar den ehemaligen Ministerpräsidenten Aldo Moro.
Die große Frage lautete damals: "Wie groß ist die 'Grauzone'?" – nämlich die Menge der Sympathisanten des Terrorismus in den Fabriken, Gewerkschaften und Universitäten.



Peggy Noonan versuchte kürzlich im Wall Street Journal, darauf eine Antwort zu geben:
Zitat:"Man nimmt an, dass es 1,6 Milliarden Muslime auf der Welt gibt. ... Gehen wir einmal davon aus, dass auch nur zehn Prozent dieser 1,6 Milliarden negative Gefühle gegenüber 'dem Westen' hegen, den Wunsch haben, die Ungläubigen auszumerzen oder auf die Neugründung des Kalifats hoffen. Diese zehn Prozent entsprächen 160 Millionen. Nehmen wir an, dass nur zehn Prozent dieser Gruppe zum Dschihad tendieren. Das sind 16 Millionen. Angenommen, dass wiederum nur zehn Prozent von diesen es wirklich ernst meinen, also tatsächlich zu Dschihadisten werden bzw. Dschihadisten mit Hilfe und Unterstützung versorgen würden. Das sind 1,6 Millionen."
Das ist eine Menge.



In der Relation zu der RAF der Ende der 60er bis weit in die 70er Jahre hinein haben wir es mit den muslimischen Mördern des IS eher mit einer mathematischen Unbekannten in Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun, die Europa noch schwer zu schaffen machen wird. Solange Rechtsstaatlichkeit i m Sinne der viel beschworenen inneren und äußeren Werte eher ein Hindernis, als die Lösung ist, solange werden Terror und zunehmende Rekrutierungen aus dem Reservoir von radikalisierbaren Dumpfbacken und gesellschaftlichen Versagern mit Hoffnung auf 72 Jungfrauen im Jenseits anhalten. Der muslimische Terror bleibt Europa herzlich gewogen, bis auf unbestimmte Zeit.
Manche unter den sogenannten „gemäßigten“ Muslimen werden das sicherlich klammheimlich begrüßen und vor ihrem „Allah“ um Fortbestehen dieser für Europa unangenehmen Tatsache in ihr frommes Gebet einschließen.
Laut dem von der BBC erstellten ComRes-Bericht haben 27 Prozent der britischen Muslime Sympathien für die Terroristen, die das Charlie Hebdo-Büro in Paris angegriffen haben (12 Tote). Eine ICM-Umfrage, die von Newsweek veröffentlicht wurde, brachte zutage, dass 16 Prozent der französischen Muslime den IS unterstützen. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen steigt dieser Anteil auf 27 Prozent. In Dutzenden französischen Schulen wurde die "Schweigeminute" zum Gedenken an die ermordeten Charlie Hebdo-Journalisten durch muslimische Schüler gestört, die dagegen protestierten.
Werfen wir einen Blick nach Belgien: Wie tief reicht die Beliebtheit des IS in Belgien? Sehr tief. Die genaueste Studie ist ein Bericht von Voices From the Blogs. Sie hebt die hohe Zahl an Sympathiebekundungen für den IS in Belgien hervor. Für den Bericht wurden zwei Millionen arabische Botschaften über die Taten des IS im Nahen Osten analysiert, die über Twitter, Facebook und Blogs verbreitet worden waren.
Frage an unseren Bundespräsidenten: Was glauben Sie, Herr Bundespräsident, ist diesen Herrschaften noch mit Integration in Gutmenschen-Lummerland noch beizukommen?



In Großbritannien hat einer von fünf Muslimen Sympathien für das Kalifat. Heutzutage gehen mehr britische Muslime zum IS als zur britischen Armee.
In den Niederlanden brachte eine Umfrage von Motivaction zutage, dass 80 Prozent der in dem Land lebenden Türken "nichts Falsches" am IS sehen.
Unter jungen europäischen Muslimen beträgt die Unterstützung für Selbstmordanschläge: 22 Prozent in Deutschland, 29 Prozent in Spanien, 35 Prozent in Großbritannien und 42 Prozent in Frankreich, laut einer Pew-Erhebung.(Quelle: Gatestone Institute)
Bei all diesen Erfolgsmeldungen darf angenommen werden, dass hinter verschlossenen Türen der sattsam bekannten Brennpunktviertel mit hohem muslimischen Migrationsanteil eine ähnliche Studie zu einem ähnlichen Ergebnis käme.



Nach dem Massaker bei Charlie Hebdo führte Al-Jazeera eine Umfrage durch: "Unterstützen Sie die Siege des IS?" 81 Prozent der Teilnehmer stimmten mit "ja".
Auch wenn diese Umfragen und Studien mit Vorsicht behandelt werden müssen, zeigen sie doch alle eine tiefe und starke "Grauzone", die den islamischen Dschihad in Europa und dem Nahen Osten nährt. Wir sprechen hier von Millionen von Muslimen, die Sympathien, Verständnis und Nähe gegenüber der Ideologie und den Zielen des IS zeigen.



Zum Vergleich: Der englische Wissenschaftler Anthony Glees, der sich mit politischem Radikalismus beschäftigt hat, sagt über die "Grauzone", die Deutschlands Bader-Meinhof-Terrorgruppe einst hatte: "1977 hatte das Bundeskriminalamt eine Terroristendatenbank, die die Namen von etwa 4,7 Millionen Verdächtigen und Sympathisanten enthielt, viele von ihnen Universitätsstudenten."
Die Terroristenführer der damaligen Zeit kamen allesamt aus guten deutschen Familien: Andreas Baader war der Sohn eines Geschichtsprofessors; Ulrike Meinhof die Tochter eines Kunsthistorikers und selbst eine bekannte Journalistin; Gudrun Ensslin war die Tochter eines evangelischen Pfarrers; Horst Mahler war der Sohn eines Richters.
Und der Unterschied? - Während Baader/Meinhof bei ihrem Krieg gegen das "Schweinesystem" bestimmte politische Figuren ins Visier nahmen, befinden sich die Freiwilligen des Kalifats in einem Krieg gegen alle "kuffar" (Ungläubigen). ISIS-Anhänger zielen in Paris auf Restaurant-, Theater- und Stadionbesucher. Ein Café in Kopenhagen, in dem eine Debatte über Ausdrucksfreiheit und Islam stattfand, westliche Touristen in einem Badeort in Tunesien und Pendler an der U-Bahnstation Molenbeek zählen ebenso zu den Zielen wie Reisende am Brüsseler Flughafen.
Wir können feststellen: Wer muslimisch radikalisiert ist, freut sich auf 72 Jungfrauen. Muslime, die radikalisiert wurden, reiten das Pferd namens Apokalypse. Ihr Verstand reicht nur vom Sattel bis zum Haufen auf der Rückseite, genannt Pferdeknittel.

Die spannende Frage bleibt, ob Deutschland irgendwann zumindest Teile der Scharia für Muslime im Recht anwenden wird. Wenn man in den Versuch einer Antwort die Tatsache mit einbezieht, dass es schon jetzt Paralleljustiz in betreffenden Quartieren deutscher Suks wie Berlin, Dortmund, Essen, Duisburg nach Expertenmeinung gibt, dann ist die Aussicht einer grundlegenden Reform des Rechts auf Druck von migrantischen Politikern der Zukunft nicht so ganz von der Hand zu weisen.
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Jungfauen als Lockvögel - von Peter Christian Nowak - 07.04.2016, 22:26

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