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Wohnen für Arme: Käfighaltung im Gettoblaster
#1
Armutsrenten, Armutslöhne und ausufernde Kosten für Migranten erfordern Konzepte im Wohnungsbau, die ein Rückfall in der technologischen Ausführung der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts darstellen: Von Schall- und Wärmedämmung zieht man sich aus Kostengründen zurück. Vier Personen auf 2 Zimmer ca. 65qm sind der "neue Wohnstatus." Kinder werden in Hochbetten geparkt, während für die Elternteile das allgemeine Wohnzimmer auch zur Schlafstätte wird.

Das Wohnen für Arme ähnelt eher an Käfighaltung für Minderbemittelte.

Das Wohnen der Zukunft wird für Menschen, die kein bzw. nur wenig Geld haben zum Albtraum: Die Durchmischung der Quartiere mit fremden, nicht integrierbaren Kulturen zu Brennpunkten, die kaum mehr unter Kontrolle zu bringen sein werden. Das Wohnen wird zum ständigen Gettoblaster der finanziellen Unterschicht, die fein säuberlich vom höheren Wohnniveau abgegrenzt bleibt. 

Wer das für schlechte Fiktion hält, für eine Düsternis einer Vision, der man gerne eher als Stoff eines Fernsehfilms betrachtet, der sollte sich die desaströse Entwicklung der Renten- Einkommensverteilung ansehen: Viele sind in der Armut gelandet; und noch mehr werden in Armut fallen. Aussortiert von der übrigen Gesellschaft stapelt man solch Bedürftige in Wohnungen der Leichtbauweise, fernab des Grüngürtels der Großstädte.

http://sopos.org/aufsaetze/570c9eb1e803d/1.phtml
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Wohnen für Arme: Käfighaltung im Gettoblaster - von Peter Christian Nowak - 17.04.2016, 23:56

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