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Ohne rigide Begrenzung der Migration - das Asylpaket II
#1
Wir brauchen den „Domino-Effekt“
Man erinnere sich, 2015: Hunderttausende kommen über sperrangelweite EU-Außengrenzen über Griechenland und weiterhin aus Italien über die Grüne-Grenze der BRD.
Der „humanitäre Imperativ“ der Kanzlerin, von Medien bis zu Linken, Grünen und SPD in höchsten Tönen gelobt, war sozusagen von ganz oben dekretiert und für alternativlos gehalten worden. Am Ende waren es in 2015 über 1,2 Millionen Migranten und Wirtschaftsflüchtlinge. Man schätzt, dass in dem Chaos, das sich die Ordnungskräfte wie Bundespolizei und Behörden ausgesetzt sahen und bis heute sehen, schätzungsweise mehrere Hundertausende durch die Maschen der Kontrollen geschlüpft sind; nun sind die irgendwo untergetaucht.
Merkel´s Mantra, „wir schaffen das“ wird mittlerweile nicht nur von ihrer eigenen Partei angezweifelt, sondern mehrheitlich auch von der Mehrheit der Bevölkerung. Diese Zweifel sind nicht nur berechtigt, sondern sie treffen die Realität: Wir schaffen das nicht!
Die Furcht, es könnte auf der Fluchtroute des Balkans zu einem Stau, bzw. zu einem „Domino-Effekt“ kommen, war zwar berechtigt. Dennoch halte ich diese Maßnahme neben anderen Hilfsmaßnahmen in den Flüchtlingslagern des Libanon, Türkei und Irak für absolut notwendig, wenn wir nicht noch Abermillionen an Migranten in Deutschland haben wollen.  
 
Schon wird statistisch hochgerechnet, wonach 2016 mit mindestens 1,2 bis 1,5 Millionen die Zahl illegaler Migranten die von 2015 noch übertreffen werden.     
Immer noch kommen 2.000 Migranten pro Tag nach Deutschland.
"Acht bis zehn Millionen Migranten sind noch unterwegs", so Entwicklungshilfeminister Gerd Müller.
 
 
Griechenland muss seine Außengrenzen schließen – Die Völkerwanderung kann nur mit rigiden Maßnahmen gestoppt werden.
Griechenland sieht sich angeblich außerstande die Sicherung seiner Staatsgrenzen zu sichern. Frontex ist offensichtlich strategisch und personell nicht hinreichend für ihre eigentliche Aufgabe gerüstet. Hier wurde offensichtlich in Brüssel etwas verschlafen, was unverantwortlich ist: die Grenzen weit offen zu lassen. Natürlich wäre es möglich, das Mittelmeer wie das östliche Mittelmeer (Ägäis) weitgehend dicht zu machen.
Warum passierte, warum passiert das nicht? Ist es der politische Wille, Massenmigration in die EU zuzulassen? Wer ist an der Destabilisierung Europas interessiert? Welche Interessen stecken dahinter, dass wir in Deutschland von Migration, ähnlich dem Potential einer Völkerwanderung, buchstäblich überrollt werden?  
Gigantisch werden die Kosten anwachsen
In Bayern erfolgt eine volle Kostenübernahme nach Abrechnung. Ebenso wird das in Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland gehandhabt. Die meisten anderen Bundesländer in Deutschland zahlen eine Jahrespauschale pro Asylbewerber. Das sind in Hessen zum Beispiel 6.251 bis 7.554 Euro, in Niedersachsen 6.195 Euro und in Rheinland-Pfalz 6.014 Euro. Je nach Bundesland können noch Pauschalen für Gesundheitskosten dazukommen. Eine eigene Regelung hat Baden-Württemberg: Dort werden 13.260 Euro für jeden aufgenommenen Flüchtling gezahlt, was mehr als drei Viertel der Kosten deckt. (Quelle: BR)

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass über Kosten weder in den Medien, noch in der Bundesregierung geredet wird? Geht man der Kostendebatte absichtlich aus dem Weg, weil man nicht noch mehr Wut und Empörung in der Bevölkerung anheizen will?

Kommen Steuererhöhungen wegen der Flüchtlinge? Und welche werden erhöht werden?
Ich bin mir sicher: Spätestens in 2017 wird das Thema Finanzierung der Migranten zum virulenten Thema; aber vielleicht erst nach der Bundestagswahl im September 2017.

Das deutsche Institut für Wirtschaft Köln hat schon mal vorläufig Kostenrechnung betrieben und hat folgendes Soll errechnet:

Basierend auf diesen Annahmen summieren sich die staatlichen Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung der Flüchtlinge auf rund 17 Milliarden Euro im Jahr 2016 und circa 23 Milliarden Euro im Jahr 2017. Sofern 2016 beispielsweise 100.000 Flüchtlinge weniger nach Deutschland kämen als unterstellt, fielen die Ausgaben im Jahr 2016 um rund 600 Millionen Euro und im Jahr 2017 aufgrund des geringeren Überhangs um 1 Milliarde Euro geringer aus. Ausgaben für Flüchtlinge, die vor 2015 nach Deutschland kamen, gehen in diese Berechnung nicht ein.

Hinzu kommen Kosten für Sprach- und Integrationskurse sowie für Schul- und Ausbildung, die sowohl für 2016 als auch für 2017 auf pauschal 5 Milliarden Euro geschätzt werden, so dass sich in der Summe Kosten der Flüchtlingshilfe von 22 Milliarden Euro im Jahr 2016 und 28 Milliarden Euro im Jahr 2017 ergeben (Tabelle). Diese Beträge sind von Bund, Ländern und Kommunen gemeinschaftlich zu stemmen.





 
Angesichts des enormen Drucks aus der eigenen Partei soll nun der Korken auf die Flasche. Die Bevölkerung rauft sich mehrheitlich die Haare. Nun soll endlich etwas passieren; aber was?
Nach drei Monate langem internen Streit hat Deutschlands Regierungskoalition neue Maßnahmen angekündigt, die die Abschiebung von Migranten, die wegen Straftaten verurteilt worden sind, erleichtern sollen.
Das Paket kam als Reaktion auf die Empörung der Wähler zustande, die sich an den sexuellen Übergriffen von Migranten auf Hunderte von Frauen in Köln und anderen deutschen Städten während der Silvesternacht entzündet hatte – sowie an angeblichen Versuchen der Regierung und der Medien, die Verbrechen zu vertuschen.
Der Asylpaket II genannte Entwurf wurde am 28. Januar vom Kabinett vorgestellt und muss nun vom Bundestag gebilligt werden, bevor er in Kraft tritt.
Ein zentrales Element des Plans ist es, die Zahl der Aufnahmezentren von derzeit zwei auf fünf zu erhöhen. Diese Zentren sollen die Bearbeitung legitimer Asylanträge von Personen beschleunigen, die nachweisen können, aus Kriegsgebieten geflohen zu sein.
Gleichzeitig sollen betrügerische Anträge von Wirtschaftsmigranten, die vortäuschen, Asylsuchende zu sein, verstärkt aussortiert werden. Erklärtes Ziel ist es, all jene abzuschieben, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Deutschland eingereist sind.
Bei den echten Flüchtlingen sieht der Plan eine zweijährige Wartefrist für den Familiennachzug nach Deutschland vor. Ausnahmen werden bei denjenigen gemacht, die nachweisen können, dass ihre Familienmitglieder "persönlich akut verfolgt" werden.
Die Bundesregierung möchte zudem die Migration aus Nordafrika einschränken, indem sie Algerien, Marokko und Tunesien zu sogenannten "sicheren Herkunftsländern" erklärt – das sind Länder, in denen es keine bewaffneten Konflikte, Verfolgung oder Folter gibt. Asylanträge von Bewerbern aus solchen Staaten hätten dann kaum noch eine Chance, genehmigt zu werden.
Kritiker des Plans sagen jedoch, er sei eher eine Farce als ein Vorhaben mit Substanz und werde wenig dazu beitragen, Deutschlands Migrationskrise zu lindern.
Erstens hat die Bundesregierung gar keinen Überblick über die Aufenthaltsorte von Hunderttausenden Migranten, die 2015 nach Deutschland gekommen sind. Wie der Fernsehsender N24 berichtet, sind bis zu 50 Prozent der "Asylsuchenden" untergetaucht, ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Darunter sind mutmaßlich Wirtschaftsmigranten und andere, die eine Abschiebung vermeiden wollen, sollten ihre Asylanträge abgelehnt werden. Die Saarbrücker Zeitung meldet, dass bis zu 30 Prozent der in den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt untergebrachten Migranten "einfach verschwunden" sind. Zudem schätzen die deutschen Behörden, dass Hunderttausende Migranten unregistriert eingereist sind und ohne dass ihr Aufenthaltsort bekannt wäre.
Zweitens haben Zehntausende von Migranten vor ihrer Ankunft in Deutschland ihre Reisepässe und sonstigen Ausweispapiere vernichtet. Es kann Jahre dauern, bis die deutschen Behörden die wahren Identitäten und Herkunftsländer dieser Leute ermittelt haben. Dies wird Abschiebungen komplizierter machen – und verzögern. Selbst wenn Deutschland diese Personen in die Länder zurückschicken würde, über die sie die EU betreten haben (in der Regel sind das Griechenland, Ungarn oder Italien), ist es für die Migranten in einem Europa ohne Grenzen ein Leichtes, unverzüglich nach Deutschland zurückzukehren.
Drittens gibt es für Abschiebungen in Deutschland hohe juristische Schranken. Laut deutschen Gesetzen können Migranten, die Verbrechen begehen, nur abgeschoben werden, wenn sie zu Gefängnisstrafen von drei oder mehr Jahren verurteilt worden sind. In der Praxis ist dies bei sogenannter Kleinkriminalität selten der Fall. Die Bundesregierung denkt nun über eine Änderung von Paragraph 60 des Aufenthaltsgesetzes nach, um es zu ermöglichen, auch Migranten abzuschieben, die zu Gefängnisstrafen von einem Jahr verurteilt wurden. Doch selbst wenn Migranten wegen Verbrechen verurteilt werden, können sie nicht in Länder abgeschoben werden, die die deutsche Regierung als "unsicher" betrachtet – und auch nicht in Staaten, in denen ihnen die Todesstrafe drohen könnte.
Viele Kritiker sehen das deutsche Justizsystem als von politischer Korrektheit blockiert. Obwohl Migranten für den Anstieg von Gewaltkriminalität in zahlreichen deutschen Städten verantwortlich sind, verharmlosen die deutschen Behörden deren gesetzloses Verhalten, offenbar um zu vermeiden, die Stimmung gegen Einwanderung zu verstärken.
Wie ein vertraulicher Polizeibericht, der der Rheinischen Post zugespielt wurde, enthüllt, wurde im Jahr 2014 die Rekordzahl von 38.000 Asylbewerbern angeklagt, in Deutschland eine Straftat begangen zu haben. Diese Zahl, glauben Analysten, sei nur die Spitze des Eisbergs, da viele Verbrechen entweder nicht aufgeklärt oder gar nicht erst zur Anzeige gebracht werden.
In Hamburg kämpft die Polizei einen aussichtslosen Kampf gegen Taschendiebe. Über 20.000 Portemonnaies werden dort jedes Jahr gestohlen – gut 55 pro Tag. Laut Norman Großmann, dem Leiter der Bundespolizei-Inspektion Hamburg, werden 90 Prozent der Diebstähle von Männern im Alter zwischen 20 und 30 begangen, die aus Nordafrika oder vom Balkan stammen.
In einem neuen Bestseller über das Scheitern des Multikulturalismus in Deutschland beschreibt die deutsche Polizistin Tania Kambouri den Zusammenbruch des deutschen Justizsystems und die Unwilligkeit deutscher Richter, Migranten zu bestrafen, selbst wenn es sich um Wiederholungstäter handelt.
Viertens wird die Entscheidung der Bundesregierung, keine Asylanträge von Migranten aus Algerien, Marokko und Tunesien zuzulassen, in der Praxis kaum Auswirkungen haben. Von einer Million Migranten, die 2015 nach Deutschland kamen, stammten Schätzungen zufolge weniger als 20.000 aus diesen drei Ländern.
Unterdessen zeigt eine neue Umfrage des Nachrichtenmagazins Focus, dass fast jeder zweite Deutsche will, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Einwanderungspolitik der offenen Tür von ihrem Amt zurücktritt: 2015 erlaubte diese über einer Million Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten die Einreise.
Dessen ungeachtet weigert sich Merkel stur, die einzige politische Maßnahme einzuleiten, die verhindern kann, dass die Migrantenkrise noch schlimmer wird: die deutschen Grenzen zu schließen, damit die Migranten draußen bleiben.
Trotz Schnee, Eis und Frost in weiten Teilen Europas kommen derzeit immer noch 2.000 Migranten pro Tag nach Deutschland. Über 54.500 Personen erreichten Europa im Januar 2016 auf dem Seeweg, 50.668 von ihnen über Griechenland. Das besagen Zahlen der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet damit, dass 2016 und 2017 pro Jahr 1,3 Millionen Asylbewerber in die Europäische Union kommen werden.
In einem Interview, das Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller am 9. Januar der Bild gab, warnt er davor, dass Europa die größte Flüchtlingsbewegung erst noch bevorsteht: "Erst zehn Prozent der in Syrien und Irak ausgelösten Fluchtwelle ist bei uns angekommen. 8 bis 10 Millionen sind noch unterwegs."
Unabhängig von dieser Entwicklung droht den Deutschen das Ende des visumfreien Reisens in die Vereinigten Staaten: Bei den US-Sicherheitsbehörden wächst die Angst vor der Verbreitung gefälschter Reisepässe, die von Terroristen benutzt werden könnten. In einem Bericht der Website Politico heißt es:
"Seit den Anschlägen von Paris ist das U.S. Department of Homeland Security in so großer Sorge um die Überprüfung von Reisenden nach Amerika, dass es Frankreich, Belgien, Deutschland, Italien und Griechenland eine Frist bis zum 1. Februar gesetzt hat, um "schwerwiegende Schlupflöcher" zu schließen; anderenfalls droht der Ausschluss aus der Gruppe von Staaten, deren Bürger ohne Visum in die USA reisen dürfen. Derzeit reisen pro Jahr etwa 20 Millionen Menschen aus 38 Ländern für Urlaubs- oder Geschäftszwecke visumfrei in die Vereinigten Staaten ein.
[Bild: 1451.jpg]
Links: Laut einer neuen Umfrage will fast jeder zweite Deutsche, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Einwanderungspolitik der offenen Tür von ihrem Amt zurücktritt. Rechts: Interpol besitzt Daten über 250.000 gestohlene oder verlorene syrische und irakische Reisepässe, darunter auch Blankoexemplare.
Laut Politico hat sich die Zahl der in der EU verlorenen oder gestohlenen Reisepässe in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Auch die Zahl der gefälschten Reisepässe aus dem Nahen Osten bereitet immer größere Sorgen. Interpol besitzt Daten über 250.000 gestohlene oder verlorene syrische und irakische Reisepässe, darunter auch Blankoexemplare
 
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Ohne rigide Begrenzung der Migration - das Asylpaket II - von Peter Christian Nowak - 02.02.2016, 21:05

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